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Bayreuth
Sonntag, 21. April 24

Und trotzdem

Götterdämmerung am Landestheater Coburg Noch immer stören sie:...

Auf Botschaft sendet sich’s nicht mehr?

Ein neuer Parsifal im Staatstheater Nürnberg Ein Stück,...

Tief ins mittelalterliche Bayreuth

Klein, aber archäologisch fein: eine Broschüre über...

Und trotzdem

Götterdämmerung am Landestheater Coburg Noch immer stören sie: die sog. „Besucher“. Ganz zuletzt erscheint sogar ein „Besucher“ aus dem All – als offenkundiges Zitat des Populär-Mythos der Alien von Roswell. Das macht die Sache auch nicht besser. 2019 kam das Rheingold heraus, nun endlich wurde der Schlussstein auf den Coburger Ring gesetzt – und noch immer nerven sie. „Die Besucher“, so lesen wir’s im Programhefterl des Rheingold, „bieten die Möglichkeit der ironischen Brechung des Geschehens – es sind Menschen von heute, durch deren Präsenz die mythische Geschichte wieder zum Leben erweckt wird. Dabei treten zwei zeitliche Ebenen in Kontakt: die mythische, allgegenwärtige Zeit und die heutige, chronologische Zeit.“ Nein, das tut es nicht. Nebenbei: Dass der Coburger Ring im Raum eines „Museums“ zu spielen hat, sagt ja schon einiges über die Relevanz der Unternehmung, deren Statistenpersonal nichts bis sehr wenig zum an...

Kommende Veranstaltungen

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Chapeau!

Letztes Jahr feierte die Produktion ihre Uraufführung, nun kehrte sie wieder: gleichfalls mit riesigem Erfolg. Kein Wunder: Man müsste als Regisseur und Schauspiel-Ensemble schon einiges falsch machen, um Alexandre Dumas d.Ä. Welterfolg vom falschen...

Das Operla

Die Amoretten hängen schon an den Wänden: in goldenen Rahmen. Auf der Bühne selbst fällt das Bacchanal aus – denn dafür ist partout kein Platz. Es gibt keine Oper in Bayreuth? Die sog. Kenner...

Die tolle Knolle aus Franken

In Zeiten des wachsenden Interesses an der „Regionalität“ bei der Versorgung und an deren Nachhaltigkeit erleben viele traditionelle Lebensmittel ein richtiggehendes Revival. Auch die Kartoffel, lange Zeit in Streifen geschnitten und frittiert oder gekocht zur Beilage degradiert, erfreut sich aufgrund der schier unendlichen Sorten- und Geschmacksvielfalt immer größerer Beliebtheit. Parallel zum Aufkommen immer ausgefeilterer Zubereitungsarten wandert der Blick selbstverständlich zugleich in die Vergangenheit, wobei sich oft die ehemals preußischen Distrikte damit rühmen, den Siegeszug der tollen Knolle in Europa...

Schmökern Sie in unseren Rubriken

Weißer Tenor und Farbenpracht – Bayreuther Festspielkonzert mit Andris Nelsons

Er sieht von fern ein wenig aus wie der erste Konzert der Bayreuther Festspiele. 1876 saß der berühmte Violinist August Wilhelmj am Pult der ersten Geigen, heute heißt der Musiker Juraj Cizmarovic. Doch...

E.T.A. Hoffmann

In Bareuth – Opernhaus – Theater – Visite bey Jean Paul – Seine Frau erkennt mich und denkt nicht an odiosa. Er war nicht lange am Ort – genau genommen nur einen halben...

„Wie, hör ich das Licht?“

Die Sammlung ist nicht unbekannt. Schon 2014 hat Klaus Billand, der bekannte Opernkritiker und Weltreisende zumal in Sachen Wagner-Aufführungen, im Alten Schloss zu Bayreuth seine Schatzkiste an Plakaten der Öffentlichkeit in einer temporären...

Zum guten Schluss: Die neue Bayreuther Götterdämmerung

Ich glaube nicht an endgültige Deutungen. Zumal ja auch eine Ring-Inszenierung, wie die jedes anderen Werks, eine Momentaufnahme ist. Valentin Schwarz Entschuldigung, aber ich fand auch die neue Bayreuther Götterdämmerung auf jenem guten Niveau, das schon die ersten drei Teile der frisch inszenierten Ring-Tetralogie auszeichnet. Dies nur als Hinweis für alle, die sich schon aus der am Premierenabend ausgestrahlten Oper ein Bild der gesamten gut 14 Stunden machten. Es war zweifellos ein...

Jagdsaison

Sie saßen dicht beieinander, der alte Berg Raabe und sein Waldwichtel. In der Dämmerung erschien der schlanke Laubfrosch größer als gewöhnlich – und sehr aufgeregt. „Wichtel – Wichtel hör doch!“ Wichtel hörte. „Wohin so hastig!“ „Er ist soeben vorübergegangen! Kleiner König, hat er gesagt, warum bist du nicht bei der Chorprobe zum Feiertag? Ich kann doch nicht singen, Herr“, habe ich gesagt – und Er – „Ich gebe dir...

Joseph Fröhlich

Er war einer der berühmtesten Spaßmacher in deutschen Landen. Er war der wichtigste Hof-Taschenspieler und Haupt-Amts-Narr an der Elbe, als solcher ist er in die Geschichte des barocken Sachsen und des höfischen Narrentums eingegangen. Nur wenige aber dürften wissen, dass die Karriere des gebürtigen Steiermärkers am Bayreuther Hof begann. 1694 geboren, ging Fröhlich zunächst in die fränkische Residenzstadt. In den zwanziger Jahren des buntesten aller Jahrhunderte verschlug es ihn...

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Bayreuther Festspiele

War hier: Claude Debussy

Seine Oper Pélleas et Mélisande, eines der Meisterwerke des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts, wird gerne als „Anti-Tristan“ bezeichnet. Vielleicht schrieb er sie auch deshalb,...

Gut grenzwertig: Der neue Bayreuther Siegfried

Ich glaube, der Blick in die Vergangenheit im Ring, akzentuiert durch die retrospektiven Erzählungen, das ist der Mythos. Nicht Drache, Tarnkappe oder Wunderschwert. Valentin Schwarz Sage...

Auf Botschaft sendet sich’s nicht mehr?

Ein neuer Parsifal im Staatstheater Nürnberg Ein Stück, drei Geschichten...

Tief ins mittelalterliche Bayreuth

Klein, aber archäologisch fein: eine Broschüre über die Bayreuther...

Mit Humor und Härte

Parzival im Staatstheater Nürnberg „Der Weg zu Parzival führt nicht...

Auf nach Oberösterreich!

Dickschädels Reisen: Ein Reisebuch auf den Spuren Anton Bruckners „R....

Ungelesen - Die Literaturshow

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Buchbesprechungen

Was das betrifft, setz ich die Segel

Spätestens mit Elena Ferrante weiß jedes Kind, dass aus Italien hervorragende zeitgenössische Literatur stammt. Leider bin ich des Italienischen...

Eine Fantasie: Als Goethe Jean Paul in der Fränkischen traf

Im Fremdenbuch des Gasthofs „Zum goldenen Stern“ in Muggendorf, also in der Fränkischen Schweiz, findet sich ein rätselhafter Eintrag:...

Wolfsschlucht und Waldweben

Georg Högls Wald – Weber – Wagner Dass etwas mit des Deutschen liebstem Freizeit-Aufenthaltsort etwas nicht in Ordnung ist, wusste...

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