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Bayreuth
Freitag, 19. August 22

An der Mündung des Flusses

Mit einem leisen Plopp gleitet der Korken...

Punktgenau und textgetreu: Die neue Bayreuther Walküre

Es geht nicht darum, etwas einmal Gefundenes...

Die Chamberlain-Bibliothek

Erst im März war von ihr wieder...

Bayreuther Festspiele 2022: Sie paddeln wieder

In diesem Sommer paddeln sie wieder: die Rheintöchter werden, wie auch immer sie bebildert werden und in welcher Szene sie sich auch tummeln werden, wieder die Bühne bevölkern, nachdem sie im letzten Jahr immerhin einen faszinierenden Figurentheater-Auftritt in Gordon Kampes Kammeroper am Teich des Festspielparks absolvieren konnten. Zum Zeitpunkt der Drucklegung der Festspielausgabe des Kulturbriefs ist unklar, welches Element die Wasserwesen im Rheingold und im letzten Akt der Götterdämmerung bewohnen werden; gut vorstellbar, dass sie, wie einst in der Stuttgarter Inszenierung Joachim Schlömers, in einem Thermalbad herumplantschen werden, das eine sehr gewisse Ähnlichkeit mit einem der berühmten Bäder der vorletzten Jahrhundertwende aufwies. Über eines dieser Bäder haben wir kürzlich berichtet; das Bayreuther Hallenbad, errichtet in den 20er Jahren, war einst ein architektonisches Meisterwerk von bayerischem Rang. Umso betrüblicher, dass die Rheintöchter 2022 keine Gelegenheit fänden, sich im Bau am...

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Nachrichten aus einem Kulturland

In gewissem Sinn ist die neue Ausgabe des Kulturbriefs aus Bayreuth, den Umständen entsprechend, eine Sonderausgabe. Wir mussten nicht lange suchen, um die Ukraine in den verschiedensten Bereichen zu entdecken: in der Reihe...

Markgrafenkultur

Der Reichtum der Markgrafenkultur Bayreuth-Kulmbachs, die unser Land zwei Jahrhunderte lang geprägt hat, wird auf einer einzigartigen und laufend erweiterten Seite genau aufbereitet und anschaulich präsentiert. Nicht weniger als zwölf Oberthemen (vom Opernhaus...

Zwei Meister. Cord Garben über die innige Beziehung Richard Wagners zu Carl Loewe

R. erzählt mir, er träumte, er habe ein Konzert angesagt, worin er Löwe'sche Balladen singen wollte… Cosima Wagner, 2. Dezember 1877 „Wagner hatte Recht, sich bei Loewe und anderen die eine oder andere Idee abzuholen.“ Cord Garben hatte Recht, das Thema „Carl Loewe und Wagner“ noch einmal anzugehen, nachdem Clemens Risi in einem Beitrag im Band „Richard Wagner und seine ‚Lehrmeister‘“ vor bald 25 Jahren das letzte Mal über die möglichen Beziehungen des großen Balladen-Komponisten zum Musikdramatiker nachgedacht hat: mit dem Ergebnis,...

Punktgenau und textgetreu: Die neue Bayreuther Walküre

Es geht nicht darum, etwas einmal Gefundenes haargenau so zu wiederholen. Sondern es geht um das, was im Moment entsteht. Das macht lebendiges Theater...

Schmökern Sie in unseren Rubriken

Die Tochter des Pharaos

Warum nicht mal ins Kino gehen, wenn man Ballett sehen will? Am 1. Mai wird es im Bayreuther Cineplex einen Leckerbissen geben, der auf westlichen Bühnen kaum geschaut werden kann: Die Tochter des...

Cosima Wagner, von innen betrachtet

„Cosima war keine Heerruferin für ein Befreiungskonzept für Frauen, schon gar nicht konkret eine Sprecherin für ihr Geschlecht und dessen Emanzipation. Und dennoch steht Cosima Wagner in ihrer Zeit mit all den Ungehorsamkeiten,...

„Wie, hör ich das Licht?“

Die Sammlung ist nicht unbekannt. Schon 2014 hat Klaus Billand, der bekannte Opernkritiker und Weltreisende zumal in Sachen Wagner-Aufführungen, im Alten Schloss zu Bayreuth seine Schatzkiste an Plakaten der Öffentlichkeit in einer temporären...

Kultur ist Lebensbereicherung. Ein Gespräch mit Christian Thielemann

Vor dem Theater stehen die Schlangen von Wartenden. Alle schick gekleidet in Smoking und Abendkleid. Die Stimmung ist, wie immer an solchen Abenden, heiter angespannt. Es liegt Musik in der Luft. Während die Menge bereits Platz nimmt, erscheint am Bühneneingang ein junger Mann mit einem leeren Geigenkasten in der Hand. Pro­blemlos kommt er am Pförtner vorbei und schleicht in den Block B. Hier kann er ungestört auf der Treppe...

Weinseelig lesend

Wenn auch vieles in meiner Generation schlechter zu sein scheint, der Riesling ist es sicher nicht. Die betagteren unter uns werden sich an die süße Plörre erinnern, die vor Jahrzehnten unter diesem Namen ausgeschenkt wurde. Riesling wurde als Alternative zum Likörchen genossen: Süß und bekömmlich diente er dem Wohlbefinden des anspruchslosen Gaumens. Diese Zeiten sind zum Glück lange vorbei. Die Gewächse mit komplexen Geschmacksnoten sind trocken ausgebaut und Begriffe...

Bertolt Brecht

„Heute über Bayreuth Heimfahrt. Sehr langweilig.“ So lautet die lapidare Eintragung Bertolt Brechts, die er am 15. August 1913 in seinem Tagebuch niederschrieb, nachdem er vier Wochen lang in Bad Steben kuren durfte. Der junge Mann von 15 Jahren hatte es nötig gehabt: „Herzbeschwerden jetzt fast verschwunden“, wie er am Ende seines Aufenthalts im oberfränkischen Städtchen notieren konnte. Bertolt Brecht und Bayreuth als geistige Lebensform: dies will nicht recht zusammengehen....

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Bayreuther Festspiele

Die tiefe Wahrnehmung aller Beteiligten

Liebe Frau Besser-Eichler, was ist Ihre Aufgabe als Geschäftsführerin der Gesellschaft der Freunde? Meine Hauptaufgabe ist die der Mitgliederbetreuung. Es ist mein Ziel, den Aufenthalt...

Walk of Wagner 2022: Ring-Figuren

Dass jedes Jahr ein neues Thema auf dem Walk of Wagner installiert wird, ist an sich nichts Besonderes mehr. Dass der diesjährige Walk, der...

Zum guten Schluss: Die neue Bayreuther Götterdämmerung

Ich glaube nicht an endgültige Deutungen. Zumal ja auch...

Gut grenzwertig: Der neue Bayreuther Siegfried

Ich glaube, der Blick in die Vergangenheit im Ring,...

Kunst und Schönheit: Tristan und Isolde bei den Bayreuther Festspielen

Tristan und Isolde ist zweifellos Wagners symphonischste und philosophischste...

Punktgenau und textgetreu: Die neue Bayreuther Walküre

Es geht nicht darum, etwas einmal Gefundenes haargenau so...

Joseph Rubinstein

„Ich bin Jude − hiermit ist für Sie alles gesagt“. Mit diesen Worten kündigte sich ein Mann in Tribschen an, der zu den tragischsten...

In diesem Jahr machen wir einiges anders – Das Programm der Bayreuther Festspiele 2022

Im nächsten Jahr machen wir alles anders… Man denkt unwillkürlich an den Satz, den Richard Wagner 1876 am Ende der ersten Festspiele der Nachwelt...

Rezension: Das Lautboard

zugegeben: der erste Hör-Eindruck wirkt gewöhnungsbedürftig. Scheint‘s nicht so, als würde das Gerät die oberen Frequenzen unzulässig abschneiden? Und könnten Verdi und Wagner nicht...

Graphische Mappenwerke

Lithographie im Steindruck in Asphaltschabtechnik auf Hahnenmühle-Bütten. Kaltnadel, mit Pinsel in farbigen Tuschen. Holzschnitt auf Shiohara-Japanpapier. Vernismou, Aquatinta, Pinselätzung. Farbradierung auf Kupferdruck-Bütten. Algraphie, Offset,...

Tubenleiber und Totentänze

Jürgen Brodwolf: Paraphrasen im Kunstmuseum Bayreuth Ostern und Blume, Geist und Kleid, Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit: die magischen Verse aus dem bekanntesten Gedicht...

Buchbesprechungen

Cosima Wagner, von innen betrachtet

„Cosima war keine Heerruferin für ein Befreiungskonzept für Frauen, schon gar nicht konkret eine Sprecherin für ihr Geschlecht und...

Was das betrifft, setz ich die Segel

Spätestens mit Elena Ferrante weiß jedes Kind, dass aus Italien hervorragende zeitgenössische Literatur stammt. Leider bin ich des Italienischen...

Leider abgereist

Das Allerschönste an einer Ferienwohnung ist das kleine Bücherregal, in dem die Hinterlassenschaften der Abgereisten neuer Leserschaft harren. Bei...

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