Bayreuther Festspiele: Der „KI-‘Ring’“ 2026 (Teil 3).
Die ersten Buhrufe – Ausweis wahrer Kennerschaft sensibler Musikliebhaber - treffen natürlich immer die Sänger und Musiker.
Egal, wie man es dreht und wendet: Die in Bayreuth noch...
Bayreuther Festspiele: Der KI-‘Ring’“ 2026 (Teil 2).
Man muss noch einmal ganz von vorn anfangen.
Was ist eigentlich – und uneigentlich – eine „Reflexion“? In philosophischem Sinn ein prüfendes und vergleichendes Nachdenken, in psychologischem Sinn...
Es ist nicht das einzige, aber das bekannteste derartige Fest: die Ewige Anbetung, in diesem Fall zu Pottenstein. Als typisch fränkisches Ritual – genauer: als typisches Fest, das nicht im übrigen Bayern, sondern allein in der Fränkischen Schweiz gefeiert wird – markiert es den Höhepunkt eines kirchlichen Brauchs, der sich bis in das 18. Jahrhundert zurückführen lässt, auch wenn er erst 1905 auf den Dreikönigstag und der Beginn der beiden Verehrungstage auf den 5. Januar gelegt wurde. 1759 verfügte...
Auszüge aus dessen Vorrede - 2. Teil
Ich habe nach und nach alle Temperamente gehabt: in meiner Kindheit war ich phlegmatisch, in meiner Jugend sanguinisch; später wurde ich cholerisch und endlich melancholisch, und das...
Neu: Der Almanach 2025 der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth
„Es wurlt“, sagt Christoph Wagner-Trenkwitz, der Dramaturg der Bayreuther Neuinszenierung der Meistersinger von Nürnberg. Wurlen: das heißt auf gut deutsch „durcheinanderlaufen“ und „wimmeln“ –...
Götterdämmerung bei den Bayreuther Festspielen
So geht es zu, wenn es schön ist. Der berühmte Satz, oder besser: der Absatzbeginn bezieht sich zwar auf ein anderes Werk – das Vorspiel zum dritten Aufzug der...
Manchmal waren sie wirr, manchmal etwas langweilig, manchmal brillant und bewegend, mit einem Wort: oft einfach gut und unterhaltsam. Egal, ob sie immer durchgehend „gelungen“ waren (sie waren oft gelungen) - vergessen konnte man keinen dieser Abende. Wir verdankten diese Theatererlebnisse dem Regisseur Hans Neuenfels, der zu den Erfindern des „Regietheaters“ zählte. In Bayreuth hat er spät, doch nicht zu spät inszeniert: mit einem Lohengrin, in dem sich die...
„Heute über Bayreuth Heimfahrt. Sehr langweilig.“ So lautet die lapidare Eintragung Bertolt Brechts, die er am 15. August 1913 in seinem Tagebuch niederschrieb, nachdem er vier Wochen lang in Bad Steben kuren durfte. Der junge Mann von 15 Jahren hatte es nötig gehabt: „Herzbeschwerden jetzt fast verschwunden“, wie er am Ende seines Aufenthalts im oberfränkischen Städtchen notieren konnte.
Bertolt Brecht und Bayreuth als geistige Lebensform: dies will nicht recht zusammengehen....
Seine Oper Pélleas et Mélisande, eines der Meisterwerke des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts, wird gerne als „Anti-Tristan“ bezeichnet. Vielleicht schrieb er sie auch deshalb, um zu beweisen, dass man Wagner verstanden haben muss, um ihn zu überwinden. „Ich fühle mich nicht versucht“, schrieb er, „das nachzuahmen, was ich an Wagner bewundere. Ich habe eine andere Vorstellung von der dramatischen Form: die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist,...
Nicole Glamsch und Jeanne Vogt beim Festival junger Künstler
Des Menschen Leben ist ein Schatten, seine irdischen Güter vergehen im Nichts, wenn der Blitz des...
Das Turkish National Youth Philharmonic Orchestra beim Festival junger Künstler
Die Türken kommen! Das war einmal ein Schlacht- und Angstruf, doch nachdem die „Gastarbeiter“, wie...
Endlich erschienen: Hans Mayers Shakespeare und die Deutschen
Er war ein wahrer homme des lettres. Wie kein zweiter Literaturwissenschaftler vermochte...