Kategorie: Richard Wagner
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Über alle Maßen löblich
Ulm spielt Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ Nürnberg ist überall. Oder anders: „Nürnberg“ kann auch Ulm sein. Richard Wagners Nürnberg: Es war nie eine reale, sondern stets eine mythische Stadt, eine Kunstprojektion, mit Hans Sachs zu sprechen: Ein Traumbild – gelegentlich auch ein Albtraumbild. Man hat‘s in den letzten Jahrzehnten gesehen, da nicht mehr das…
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Zwischen Tradition und Moderne
Im Jubeljahr und bem Wagner-Verband: Stephan Mösch sprach über “Neubayreuth“ Recherchieren – lesen – kontextualisieren – interpretieren – thesenbilden – geschichtsschreiben: Derart könnte man den Sechsschritt bezeichnen, den eine informierte wie reflektierte Historiographie auszuzeichnen pflegt. Verstehen und verstanden werden. Eine Hörgeschichte der Bayreuther Festspiele – in der viersätzigen Vortragsserie, die Stephan Mösch, Professor für „Ästhetik,…
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Die „Wunderharfe“ in einer Wagner-Stadt
Die Sächsische Staatskapelle zu Gast im Wiener Musikverein Wien ist eine Wagner-Stadt. Hier versuchte Richard Wagner den Tristan an der Hofoper uraufführen zu lassen, hier wohnte er, ein wenig an den Meistersingern komponierend, ein Jahr lang, und hier fand er seine Bayreuther Brünnhilde Amalie Materna, auch, mit Antonie Amann, eine reizende „kleine“ Walküre (wohnhaft Papagenogasse…
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Macht, Mythos und Musik
Bernd Buchner stellte sein Wagner-Buch vor Wagners Welttheater – so heißt das Buch, das der Historiker Bernd Buchner kürzlich vorgelegt hat: eine „Geschichte der Bayreuther Festspiele zwischen Kunst, Politik und Religion“, die in einer ersten Fassung bereits 2013 veröffentlicht wurde. Nur waren in der Zwischenzeit so viele jüngere Dokumente aus den Archiven des Wagner-Clans zugänglich…
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Ein Ring nach “dem” Ring
Die Studiobühne spielt Necati Öziris Ring des Nibelungen You found the ring that you got und So now it‘s over singen die beiden jungen Frauen, die im Personenverzeichnis als Rheintöchter / Gesang aufscheinen. Das Stück heißt Der Ring des Nibelungen, aber gespielt wird nicht das Drama vom Ring und vom Ende der Götter- und Gibichungenwelt,…
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“Er ist ein edles Kunstwerk”
Wagners Steinway in Wahnfried Festgruss aus Steinway Hall an Richard Wagner – der Titel des Instruments, das der Festspielleiter und Nibelungen-Komponist im Sommer 1876 geschenkt bekam, prangt immer noch über den Tasten. Der Steinway im Salon von Haus Wahnfried ist bekannt und, seit er seit 1999 regelmäßig gespielt wird, ein beliebtes Instrument, von dem man…
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Physisch und geistig bewegt
Mit Lucas Pohle: Richard Wagner in der Bayreuther Stadtkirche Ein Film, also ein Motion Picture, ist ein Bewegungsbild. Dabei kommt es nicht allein auf die Bewegung (der Bilder wie der Zuschauer), sondern auch auf das Bild an – und jedes Bild, das wir uns von einem Genie machen, ist ein persönlich gefärbtes. Man hat in…
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Ewig jung – und sehr hübsch
Das Johann-Sebastian-Bach-Trio bei Steingraeber Ein Besucher, ausgewiesener Fachmann für die Clavierkunst, nennt es „hübsch“: das Konzert, das wir gerade gehört haben. Hübsch? Also „ganz nett“ und weiter nicht bedeutend? Der Fachmann hat durchaus Recht, wenn man die Urbedeutung des Worts unter die philologische Lupe nimmt. „Hübsch“ kommt vom mittelhochdeutschen hövesch und hüvesch bzw. hübesch, doch…
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Alle Fragen offen?
Jüdische Perspektiven auf Richard Wagner „Um es gleich vorwegzunehmen: Es wäre falsch, Richard Wagner zum Tabu zu erklären. Man stelle sich einmal vor: Opernhäuser verbannen Lohengrin, Tristan und Isolde oder den Ring des Nibelungen aus ihren Spielplänen (…) Wäre das eine gerechte Strafe für seinen Antisemitismus? Oder der richtige Weg, fast 150 Jahre nach seinem…
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Ein Abend, der sich gwosch‘n hot
An historischem Ort: Der Ring in einem Aufwasch Den meisten Spaß haben die, die den Ring musikalisch sehr genau kennen – den allermeisten Spaß aber haben jene, die den Ring kennen und zugleich Bayern-Fans sind, womit ausnahmsweise mal nicht die Fans des bekannten Fußballclubs gemeint sind. Also Wagner auf bayerisch, geht das? Es geht sehr…