Kategorie: Bayreuth
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Himmel, Erde, gutes Buch
Genusswanderungen durch das Bayreuther Land Himmel, Erde, Schweinebraten – auch so könnte der Genusswanderführer heißen, den die ehemalige Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und ihr Mann, der Journalist Thomas Erbe, geschrieben haben. Dass Oberfranken eine „Genussregion“ ist, weiß man ja, seit die ganze Gegend das Etikett verpasst bekam – völlig zurecht, denkt sich schon der Leser,…
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Kunst ist Handwerk
Zum Almanach 2026 der Gesellschaft der Freude von Bayreuth Ist Kunst nicht potenziertes Handwerk? Oder anders: Gibt es eine Kunst, die nicht auf Handwerk basiert? Liest man das Gespräch, das Antonia Goldhammer mit Christian Thielemann geführt hat, erfährt man von Neuem, dass ein Orchester – noch dazu in so etwas Kompliziertem wie dem Festspielhaus –…
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„Schade, dass es schon aus ist“
Mendelssohn-Konzert der Hofer Symphoniker im Friedrichsforum Hätte sich Richard Wagner wirklich darüber gewundert, wenn im ersten Konzert, das die Hofer Symphoniker als Gastspiel in das jüngst eröffnete Friedrichsforum bringen, ein jüdischer und in Israel geborener Pianist ein Klavierkonzert spielt, das in einem reinen Mendelssohn-Programm zu hören ist? Wäre nicht schon die Tatsache erstaunlich, dass, obwohl…
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„Bayreuth ist keine Wagner-Stadt“
Zum Symposion Festspiele! Gestern – Heute – Morgen in Wahnfried Schon der Austragungsort ist gut gewählt: die einstige Kommandozentrale der Bayreuther Festspiele. Festspiele! Gestern – Heute – Morgen: das Thema könnte nicht offener und zugleich besser auf das Bayreuther Jahresthema 150 Jahre Festspiele fokussiert sein. Statt es abzufeiern, widmet man sich, als Teil eines multimedialen…
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Kunst und Vernichtung oder Wie die NS-Oper mit Politik und Gewalt zusammenhing
Ein Werk der Aufklärung: Anno Mungens „Von Bayreuth nach Auschwitz“ „Wer versucht, sich einen Reim zu machen auf die verstörende Koexistenz von Künstlertum und Verbrechertum in ein und derselben Person, setzt sich dem Verdacht aus, exkulpatorische Absichten zu verfolgen. Für einen solchen Verdacht bietet dieses Buch jedoch keine Handhabe, denn sein Resümee lässt an Entschiedenheit…
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Eines der wichtigsten Wagner- und Festspielbücher
Stephan Möschs Bayreuth als Theater Dass die Zeit ein sonderbar Ding sei, wusste schon die Marschallin. Zeit: Was als Begriff banal erscheint, ist für Theologen (Augustinus von Hippo) und Philosophen, für Gehirnforscher wie für Historiker nicht trivial, sondern ein fundamentaler Begriff. Dass Stephan Mösch sein neues Buch Bayreuth als Theater mit dem Untertitel Auf dem…
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Mit Ritchie durch die Stadt
Zisas „Wagner wähnt wundernd 2026“ im Jean Paul Art Space „Das Betreten der Ausstellung“, heißt es bei der Triggerwarnung, „geschieht auf eigene Gefahr“. Schließlich handele es sich bei Wagner um eine „umstrittene Person“. Na na! So schlimm ist es denn doch nicht, was Franziska Fröhlich alias Zisa im Rahmen des Festival 150 auf die Beine…
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Deutsch-tschechische Festspiele
Tamara Morozová und Demian Ewig in Wahnfried Die Stimme fährt sogleich angenehm ins Ohr: ein heller, aber zu Diskretionen fähiger, aussingender wie vollkommen tremolierender Sopran. Die Stimme gehört einer Slowakin; eingeladen hat sie die Deutsch-Tschechische Gesellschaft Bayreuth, die damit ihren konzertanten Beitrag zum Jubiläum Festival 150, also zur 150jährigen Wiederkehr des Jahrestags der ersten Bayreuther…
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Zwischen Tradition und Moderne
Im Jubeljahr und bem Wagner-Verband: Stephan Mösch sprach über “Neubayreuth“ Recherchieren – lesen – kontextualisieren – interpretieren – thesenbilden – geschichtsschreiben: Derart könnte man den Sechsschritt bezeichnen, den eine informierte wie reflektierte Historiographie auszuzeichnen pflegt. Verstehen und verstanden werden. Eine Hörgeschichte der Bayreuther Festspiele – in der viersätzigen Vortragsserie, die Stephan Mösch, Professor für „Ästhetik,…
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Erweitert, poetisiert und vom Kopf auf die Füße gestellt
„Leonce und Lena“ im Sommertheater der Studiobühne Bayreuth Ist es eine Komödie? Ist es eine Tragödie? Man mag sich an den bekannten Titel einer Erzählung Thomas Bernhardts erinnern, wenn man über Leonce und Lena nachzudenken beginnt. Georg Büchners „Lustspiel“ ist zumindest, wie die Formel zu lauten hat, ein verkehrtes, ja: Es ist eine Komödie der…