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Das Quaken, Brüllen und Trompeten der wilden Tiere nimmt ab. Denn viele Tierarten auf der ganzen Welt sind bedroht. Einige könnten sogar bald aussterben. Dafür gibt es zahlreiche Gründe – und die meisten davon hängen mit den Menschen zusammen. «Aber Menschen sind nicht nur Teil des Problems, sie können auch Teil der Lösung sein», sagt Roland Gramling. Er arbeitet für die Tierschutz-Organisation WWF.

Der WWF erstellt jedes Jahr eine Liste mit Tierarten, von denen es immer weniger gibt. Außerdem veröffentlicht er eine Liste mit Tierarten, deren Zahl sich wieder vergrößert. Diese sogenannten Gewinner und Verlier des Jahres 2021 wurden am Mittwoch bekannt gegeben.

Herr Gramling kann erklären, warum so viele Tiere es schwer haben. Am schlimmsten sei, dass ihr Lebensraum zerstört werde, sagt er. Das gelte nicht nur für die Tiere im Regenwald, der abgeholzt werde, sondern auch bei uns. «Das sieht man zum Beispiel am Laubfrosch, der sein Zuhause verliert, da es weniger Sümpfe gibt.» Moore und andere Feuchtgebiete werden trocken gelegt, um etwa Häuser und Straßen zu bauen. Der Laubfrosch steht deswegen auf der Verlierer-Liste.

Ein anderes großes Problem sei die Übernutzung, sagt Herr Gramling. Das bedeutet, dass Menschen mehr nutzen, als die Natur zur Verfügung stellen kann. Das ist bei zahlreichen Fischarten so: Die Menschen fischen zu viel in den Meeren. Auf der Liste steht diesmal der Dorsch, weil in der westlichen Ostsee die Bestände zusammengebrochen sind.

Auf die Gewinner-Liste hingegen schafften es etwa Luchse und Bartgeier. In beiden Fällen siedelten Menschen die Tiere wieder bei uns an. Das heißt, sie brachten Jungtiere aus anderen Regionen hierher und ließen sie frei. Rund 200 Eurasische Luchse sind wieder bei uns heimisch. Mehr als 300 Bartgeier segeln mit langen Schwingen durch die Alpen.

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