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Montag, 27. Mai 24

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Trinkkultur

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Die sardischen Weine haben eine ganz besondere Note und diese Note lassen sie sich eine Menge kosten. Wir wollen aber nicht über den schnöden Mammon reden, das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken, sagte schon Konfuzius. Ja, natürlich hat Goethe diesen Satz wiederholt. Das wissen wir doch alle. Der Wein, den ich heute verkoste, hört auf den schönen Namen Tanca Farra und kommt aus dem Hause Sella & Mosca. Kann man sich gut merken: Tanca Mosca, Sella Farra. Zwei schöne nichtliterarische Geminationen. Aber genug der Wortspiele. Der Wein ist ernst zu nehmen. Und zwar bei Zimmertemperatur. Aber bitte nicht zu warm. Die 14% sind zwar inzwischen nicht mehr am Rande des Spektrums, aber sie werden mit steigender Temperatur zu dominant. Meine Empfehlung: Aus dem Keller geholt erst mal gemeinsam mit dem Wein tief Luft holen, eine gute halbe Stunde. Dann in ein voluminöses Glas füllen, den wundervoll rubinroten Tropfen ein wenig schwenken und in einem Zug runterkippen. Kleiner Scherz. Genießen Sie jeden Schluck, der Wein hat es verdient. Es ist eine Mischung aus der sardischen Canonau- und der Cabernet-Sauvignon-Traube. Und die ist gelungen. Ein zarter Duft von reifen roten Früchten wird ergänzt von leichten Ledernoten. Geschmacklich ist er erstaunlich frisch, ja fast schmeckt man frische Kräuter heraus. Dann ist‘s aber auch gut. Bevorzugt nach drei bis vier Jahren Lagerung genießbar. 

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