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Freitag, 9. Dezember 22

War hier: Ingeborg Bachmann

Sie war eines der wenigen Genies der...

Hurra, wir leben noch!

Alles wird gut. So lautete die Überschrift...

Ab auf die Piste! Eine kurze Geschichtedes Wintersports im Fichtelgebirge

Gemächlich kämpft sich das schwarze Ungetüm durch...

Rundwanderweg Luisenburg –
Kaiserfelsen – Burgsteig – Luisenburg

WanderlustRundwanderweg Luisenburg -Kaiserfelsen – Burgsteig – Luisenburg

Es ist eine eher kurze Wanderung, der rund 6 Kilometer lange Rundwanderwe zum Burgstein. Doch geht es über weite Strecken bergauf, bergab, festes Schuhwerk ist hilfreich. Der Weg ist auch für Kinder erlebnisreich, insbesondere, da es eine gute Idee sein kann, vor oder nach der Wanderung dem Felsenlabyrinth (Eintritt und Öffnungszeiten beachten) an der Luisenburg einen Besuch abzustatten.  Der Ausblick vom Burgstein wie auch jener vom Kaiserfelsen ist Lohn und Vergnügen, es gibt nur wenige Stellen im Fichtelgebirge, in denen die Schönheit der Landschaft um Wunsiedel so klar und unmittelbar wirkt. 

Start ist am gebührenpflichtigen Parkplatz der Luisenburg.Die Markierungen wechseln: zunächst weißer Vogel auf rotem Grund, später Fränkischer Gebirgsweg und weißes H auf rotem Grund. Vom Parkplatz an der Freilichtbühne Luisenburg geht es rechts am Theater vorbei bis zu einem kleinen Holzunterstand mit einer Vielzahl von Wegweisern. Wir nehmen den Weg bergauf nach links (Rundwanderweg Burgstein/Kaiserfelsen), die Markierung weißer Vogel auf rotem Grund zeigt den Weg. Auf der rechten Wegseite ist nach einigen Metern ein kleiner Löschteich zu sehen. An der nächsten Weggabelung führt der Weg nach links, ein Holzschild zeigt den Weg zum Kaiserfelsen. Bei der nächsten Weggabelung, hier steht eine Bank, biegt der Weg nach rechts, wird schmaler und führt weiter bergauf. Jetzt folgen wir der Markierung Fränkischer Gebirgsweg. Die Findlinge des Fichtelgebirges „begleiten“ den Weg.

Der Kaiserfelsen ist benannt nach Kaiser Wilhelm I. Die Felsinschrift erfolgte 1897, es ist das Jahr in dem man seinerzeit für den 1888 verstorbenen Kaiser aus Anlass seines 100. Geburtstags eine Feier ausrichtete. Über eine schmale Metalltreppe gelangt man auf eine kleine Aussichtsplattform. Das schmiedeeiserne Geländer stammt ebenfalls aus dem Jahr 1897. Wir genießen den Rundblick auf das Fichtelgebirge, auf Wunsiedel und Bad Alexandersbad. 

Weiter geht es mit der Markierung Fränkischer Gebirgsweg, auf der rechten Seite des Wegs ist ein besonderer Felsen. Er hat fast so etwas wie eine Sitzmulde,  ideal für „Sitzfotos“.

Foto: Brigitte Merk-Erbe

Weiter geht es zunächst ein wenig bergab, wir überqueren einen breiteren Weg und gehen geradeaus weiter, nun wieder bergauf zum Burgstein, eine so mächtige wie ungewöhnliche Felsformation. Wir sind jetzt auf 869 Metern Höhe. Die gesamte Felsformation ist ein geschütztes Naturdenkmal. Zur Kanzel des Felsens führen zunächst „Steinstufen“, dann zwei steile Metalltreppen. Der Aufstieg wird mit einem – man kann es kaum anders formulieren – sensationellen oder atemberaubenden Rundblick zu nahezu allen Bergen des Fichtelgebirges belohnt, der Blick reicht zudem weiter bis nach Tschechien wie auch zu den Bergen der Oberpfalz. Leicht an ihren Türmen sind zu erkennen: Schneeberg und Ochsenkopf. Nach dem Abstieg vom Burgsteig wählen wir die Markierung weißes H auf rotem Grund. An der nächsten Wegkreuzung nehmen wir kurz die Markierung weißer Vogel auf rotem Grund, geradeaus Richtung Kösseine und biegen links auf einen etwas breiteren Weg ab, dem wir ein kurzes Stück folgen. An der Weggabelung geht es dem Weg links entlang, es geht bergab, bergauf, bergab. Wir erreichen den bereits bekannten Weg mit der Markierung weißer Vogel auf rotem Grund. Am kleinen Unterstellhäuschen vorbei wandern wir nach rechts zurück zum Parkplatz. 

Es gibt mehrere Einkehrmöglichkeiten direkt an der Luisenburg. Wir jedoch wählen dieses Mal das nur wenige Autominuten entfernte Bräustüberl der Brauerei Lang in Schönbrunn. Ein großer Biergarten mit angenehmer, entspannter Atmosphäre wie die Gaststube selbst sind das richtige Ambiente für gute fränkische Bio-Küche (Bio-Ochsen, Strohschwein, Bio-Hähnchen) und ebenso gutes Bier. Auf der Speisenkarte unter anderem: „Mongdratzerl“ (dreierlei hausgemachte Brotaufstriche), „Bräubazda“ (angemachter Käse), Biergulasch vom Bio-Rind, oder auch Veggie-Burger. Zur Brauerei gehört auch ein Getränkeladen, in dem neben Bier auch Artikel wie T-Shirts, Hoodies, Strampelanzüge, Schuhe – alles versehen mit dem hauseigenem Logo „Läuft“- verkauft werden. Wer vom Bier nicht genug kriegen kann, für den gibt es den Maxi-Bierkasten mit 120 Flaschen. 

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